Wärmepumpen

Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, holt sich eine nahezu emissionsfreie Technologie ins Haus. Nahezu deshalb, da der Verdichter, der die Wärmepumpe antreibt, fast immer mit Strom betrieben wird. Der Technologie zugrunde liegt der sog. Carnot-Prozess, der vom Kühlschrank bekannt ist. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass viele Wärmepumpen auch zur Kühlung bzw. Temperierung im Sommer eingesetzt werden können.


Splitanlagen

Die bekannteste Bauform im Zusammenhang mit Wärmepumpen ist die Splitanlage.

Dabei befindet sich ein Teil der Anlage im Freien, der andere Teil im Inneren des Gebäudes. Verbunden werden die beiden Bauteile mit einer Leitung in der sich ein Kältemittel befindet, das besondere Eigenschaften aufweist und ohne das der Carnot-Prozess nicht funktioniert.

Außen aufgestellte Wärmepumpen

Wer sich für einen Neubau interessiert oder sich mit Kosten einer Immobilie beschäftigt hat, der weiß: Platz ist teuer.

Daher gibt es bei Wärmepumpen auch die Möglichkeit, diese komplett im Freien zu installieren. Dazu wird ein stark isoliertes Rohr vom Standort bis zur Wärmepumpe geführt. Im Inneren des Heizraums werden dann die Pumpen, Speicher und Verteilsysteme aufgebaut.

Innen aufgestellte Wärmepumpen

Sollte eine Aufstellung im Außenbereich oder einer Splitvariante nicht möglich sein, gibt es die Möglichkeit, die Wärmepumpe im Haus zu installieren. Dort sind alle Komponenten im Heiz- oder Technikraum gebündelt.

Wegen der erforderlichen Luftmengen gilt es bei der Planung darauf zu achten, wo die Wärmepumpe aufgestellt werden soll.

Sole-Wärmepumpen

Den größten Trumpf, den die Wärmepumpe ausspielen kann, ist die günstige Umwandlung eines niedrigen Temperaturlevels in ein höheres.

Als Wärmequellen können hier ganz unterschiedliche Senken benutzt werden. Die wohl bekanntesten sind die Erdkollektoren und die Tiefenbohrungen. Wenn diese Technik zum Einsatz kommt, werden drei Kreisläufe aufgebaut.

Der erste Kreislauf bringt die Energie von der Wärmesenke zum Verdampfer. Das bedeutet: die Energie kommt aus der Tiefenbohrung oder dem Erdkollektor. Dort wird sie an den Kälteprozess übergeben. Der Kälteprozess hebt das Temperaturniveau an und übergibt die Energie an den dritten und letzten Kreis – den Gebäudekreis.

Die Sole befindet sich ausschließlich im ersten Kreis, in denen die Maschinen deshalb als Sole-Wassermaschinen zum Einsatz kommen.

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